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Parasitenprophylaxe

Genau so wichtig wie regelmäßige Impfungen bei Pferden sind auch Prophylaxemaßnamen gegen Endoparasiten.

Der Entwurmungsplan ist nur eine von mehreren Maßnamen, die man durchführen sollte um die Gesundheit seiner Tiere zu schützen.

Weidehygiene steht bei der Vorbeugung gegen Parasiten an erster Stelle. Wer 2 Mal pro Woche den Kot von der Weide absammelt, kann die Larvendichte auf der Weide, und somit die Neuinfektionsrate der Tiere, drastisch senken! Auch eine Düngung mit Kalkstickstoff im Frühling (mind. 2 Wochen bevor die Pferde auf die Weide dürfen!)
reduziert die  Parasitenzahl.

Weidemanagement spielt eine ebenso große Rolle. Auf Weiden die dauernd von Pferden beweidet werden sind wesentlich mehr Parasitenlarven vorhanden als auf Weiden die ab und zu brach liegen.

Wenn Weiden überbelegt sind, erhöht sich der Infektionsdruck ebenfalls (idealer Besatz wären 2 Pferde / ha).

Wechselbeweidung mit Wiederkäuern hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Je nach Parasitenspektrum sollte das im jeweiligen Fall mit dem Tierarzt abgeklärt werden.

Auf Pferdeweiden sollte kein Mist ausgebracht werden.

Natürlich müssen auch die Boxen sauber gehalten werden, Tiefstreu sollte vermieden werden.

Die Analyse von Kotproben, sollte ebenfalls in den Vorsorgeplan integriert werden. Damit kann man gezielter Entwurmen und evtl. den Einsatz von Wurmkuren reduzieren. Je weniger oft man entwurmen muss, desto geringer ist das Risiko, dass sich Resistenzen ausbilden. Eine Kotuntersuchung 2 Wochen nach der Entwurmung zeigt ob die Entwurmung erfolgreich war.

Zudem sollte man auch regelmäßig die Wirkstoffgruppe der Wurmkur wechseln um Resistenzen vorzubeugen.

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